Sotomayor: Meine geliebte Welt

sotomayorSonia Sotomayor
Meine geliebte Welt

Heute ist sie Richterin am höchsten Gericht der Vereinigten Staaten – die dritte Frau auf solch einem Posten. Geboren wurde Sonia Sotomayor 1954 in der Bronx. Dorthin war ihre puertoricanische Familie ausgewandert, der Vater Alkoholiker, die Mutter Krankenschwester, sie selbst seit dem achten Lebensjahr Diabetikerin. Mit großer, ja herzlicher Offenheit erzählt die Richterin die bewegte Geschichte ihres Lebens und macht damit allen Lesern Mut, das scheinbar Unmögliche zu wagen. Ein Buch, das zu Recht wochenlang auf Platz eins der amerikanischen Bestsellerliste stand.

C.H.BECK, 349 S., 41 Abb., geb., € 19,95

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Noll: Hab und Gier

nollIngrid Noll
Hab und Gier

Der kinderlose und todkranke Witwer Wolfram macht seiner ehemaligen Arbeitskollegin Karla ein mörderisches Angebot. Sie bekommt ein Viertel seines Vermögens, wenn sie sich um seine Beerdigung kümmert, die Hälfte, wenn sie ihn bis zu seinem Tod im eigenen Haus pflegt, und alles, wenn sie bereit ist, ihn auf seinen Wunsch hin zu töten. Karlas erste moralische Empörung über den dritten Vorschlag weicht bald der materiellen Gier und eine rabenschwarze Komödie nimmt ihren Lauf.

DIOGENES, 256 S., Leinen, € 21,90

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Leiber: Das letzte Land

leiberSvenja Leiber
Das letzte Land

Ruven Preuk ist ein hochmusikalisches Kind: Er kann nicht nur wunderbar Geige spielen, er sieht die Töne auch. Das passt so gar nicht in das harte Dorfleben zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Als er in der Stadt bei Hermann Goldbaum Geige zu studieren beginnt, eröffnet sich ihm eine völlig neue Welt. Er bekommt Zutritt zum Bildungsbürgertum, verliebt sich und träumt von einer großen Karriere. Gerade hat er sich ein kleines Glück aufgebaut, da bricht der Zweite Weltkrieg aus. Ein herausragender Roman über die Macht der Musik und ein Künstlerschicksal in Deutschland.

SUHRKAMP, 308 S., geb., € 19,95

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Healey: Elizabeth wird vermißt

healeyEmma Healey
Elizabeth wird vermisst

Kann eine 28-Jährige überhaupt einen Roman über das Alter und Alzheimer, über die Vergänglichkeit und die Vergesslichkeit schreiben? Sie kann! Die Engländerin Emma Healey begibt sich zusammen mit uns und ihrer an Alzheimer leidenden Heldin Maud auf die Suche nach deren verschwundener Freundin Elizabeth. Gemeinsam mit ihr durchleiden wir die Sorgen und Nöte, die Irrungen und Wirrungen eines alten, verletzlichen Menschen, der mit den Tücken des unwiderruflichen Vergessens kämpft. Ein Romandebüt der Spitzenklasse!

LÜBBE, 348 S., Klappenbroschur, € 14,99

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Vogt-Østli: Der Tag wird kommen

vogtNina Vogt-Østli
Der Tag wird kommen

Hans Petter wäre am liebsten unsichtbar. Dann würden ihn die anderen in der Schule, vor allem dieser Andreas, nicht mehr quälen. Eines Tages lernt er im Chat ein Mädchen kennen, und alles verändert sich. Sie heißt Fera, ist 15 wie er und ziemlich abgedreht: Sie behauptet, ihm aus der Zukunft zu schreiben. Was sie erzählt, klingt fremd und bedrohlich, aber Hans Petter mag Fera. Sie ist die Einzige, die ihm klipp und klar sagt, dass er die Wahl hat: Rache zu üben oder sich für eine andere Zukunft zu entscheiden. Packend und hochaktuell!

COPPENRATH, ab 14 J., 240 S., geb., € 14,95

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